Auf die Mischung kommt es an

Praxistag SAP®-Rollout und Betrieb in Brasilien

Stuttgart, 30.03.2017 – Ohne europäische Unterstützung und Kenntnisse im Bereich SAP®-ERP-Rollout lässt sich ein Projekt in Brasilien nicht umsetzen. Das war eine der wesentlichsten Erkenntnisse bei einem Praxistag zum Thema „Rollout und Betrieb eines SAP-Systems in Brasilien“, in Stuttgart. 20 Teilnehmer tauschten sich hier über Stolperfallen, Risiken und Besonderheiten in Brasilien aus.

Was hat Stuttgart 21 mit einem ERP-Rollout in Brasilien gemeinsam? Beides sind Großprojekte, die eine sehr intensive Vorbereitung und eine optimale Umsetzung benötigen. Brasilien hat im Vergleich zu anderen Ländern komplexe Strukturen und vielfältige gesetzliche Regulierungen, die für jede IT-Abteilung ein Großprojekt darstellen. Deshalb war der Veranstaltungsort Stuttgart von der Beratungsfirma Phoron Consulting in Kooperation mit dem SAP-Arbeitskreis Nord nicht zufällig ausgewählt worden. 20 Teilnehmer haben sich im März zusammengefunden, um sich beim kostenlosen Praxistag „SAP-Rollout und Betrieb in Brasilien“ auszutauschen. Ob über Supportmöglichkeiten für Unternehmen, die bereits in Brasilien sind oder für Firmen, die gerade einen Rollout durchführen oder planen – alle Teilnehmer erhielten Antworten auf ihre ganz persönlichen Fragen.

Unbezahlbare Expertentipps aus der Praxis

Über die aktuelle Wirtschaftslage, aber auch Besonderheiten und Risiken in Brasilien berichtete Konstantinos Giannakidis, IT-Projektmanager bei der Walter AG. Er betreute den globalen Rollout am Standort Brasilien für die Walter AG und weiß, wo mögliche Stolperfallen sind, beispielsweise das „Custo Brasil“, das brasilianische Fiscal Reporting. Zusammen mit dem Beratungsunternehmen Phoron Consulting wurde der Rollout 2011 durchgeführt. „Ohne europäische Unterstützung und der notwendigen Expertise lässt sich so ein Brasilien-Rollout nicht stemmen, erklärt Michael Hermann-Preschnofsky, Geschäftsführer bei Phoron Consulting. Wir setzen hier für das Projekt und den laufenden Betrieb bewusst auf ein Team aus europäischen und brasilianischen Experten.“

Brasilien-Rollout: Optimal eingestelltes Template, globale Auswirkungen vermeiden

Denn einerseits haben die wenigsten ausländischen Unternehmen Kenntnisse über die komplexen Strukturen und Gegebenheiten in Brasilien. Andererseits fehlt brasilianischen Beratungsfirmen und Mitarbeitern vor Ort das Know-how über die gesamten Unternehmensprozesse, da sie sich hauptsächlich auf die Prozesse und Anforderungen in Brasilien fokussieren. Ein Template, welches nur auf die lokalen Bedingungen eingestellt und nicht auf Basis der Gesamtprozesse integriert wurde, kann Folgen haben. „Das führt unter Umständen zu aufwändigeren Prozessen, dass sich auch auf andere Landesorganisationen und deren Buchungskreise auswirken kann. Deshalb ist es wichtig, bereits zu Beginn auf ein Team aus lokalen Mitarbeitern und erfahrenen Experten zu setzen. Bei der Walter AG haben wir zunächst einen brasilianischen Mitarbeiter hinsichtlich den Prozessen und Arbeitsweisen in Deutschland geschult. Er hatte somit eine gute Basis, um mit uns gemeinsam die Prozesse in Brasilien vorzubereiten. Mithilfe des vorgefertigten Templates Flex.Brasil und unserer langjährigen Erfahrung war der Rollout schließlich erfolgreich, sodass am Ende der Support hundertprozentig an die Brasilianer übergeben werden konnte“, so Preschnofsky.

Mehr über die Herausforderungen eines Rollouts nach Brasilien, erfahren Sie auch in diesem Video:

https://www.phoron.com/de/sap-loesungspakete/flex-brasil.html

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